Jagdhundewesen

Der zur Jagd brauchbare Hund muss aufgrund seines Wesens, sowie seiner Sinnesleistungen und seiner körperlichen Verfassung die ihm im Jagdbetrieb gestellten Aufgabe erfüllen.

Die Fähigkeit zur sozialen Einordnung, Ruhe, Arbeitsfreude und Führigkeit, sowie Härte beim jagdlichen Einsatz sollen sein Wesen kennzeichnen und Voraussetzung für den Nachweis der jagdlichen Brauchbarkeit sein.

Weitere Informationen über Jagdhunde, zu Rechtsvorschriften, Jagdhundeprüfungen und die Jagdhundeausbildung finden Sie auf der Internetseite des der Landesjägerschaft Niedersachsen unter >>> Jagdhundewesen.

Brauchbarkeitsprüfungen 2017

Termine

  • Sa. 30.09.2017
  • Sa. 21.10.2017          
  • Sa. 28.10.2017

Nennungen

Die volle BrP wird ausschließlich mit lebender Ente geprüft. Außerdem muss der Hundeführer im Besitz eines gültigen Jagdscheins sein.

Bei Nennung für die Zusatzfächer muss am Tage der Prüfung das Original Zeugnis der bestandenen HZP vorgelegt werden.

Nennschluß ist jeweils 14 Tage vor dem Prüfungstermin. An diesem Termin müssen sowohl die vollständig und korrekt ausgefüllte Nennung als auch Zahlung vorliegen. Ausnahmen sind nicht möglich. Die Nennungen werden in der Reihenfolge des Eingangs bzw. erst nach Überweisung des Nenngeldes berücksichtigt.

Nenngeld ist Reugeld und wird bei Absagen nach Nennschluß nicht erstattet.
 
Das Nenngeld beträgt:

  • 100,00 € vollständige BrP
  • 80,00 € Zusatzfächer nach bestandener HZP
  • 100,00 € Nachsuchenhunde (1000m Schweiß etc.)
  • 80,00 € Stöberprüfung

 
Nennungen an:

  • Jutta L. Rittmeyer, Brambusch 11, 29313 Hambühren

Nenngeld an:

  • Jutta L.Rittmeyer
  • Bankverbindung:
    IBAN: DE90 2575 0001 0111 0126 70
    BIC: NOLADE21CEL

Nennformulare können bei Jutta L. Rittmeyer eMail angefordert oder über www.ljn.de (Download,  Hundewesen) heruntergeladen werden.
 
Bitte gut leserlich mit Adresse, Tel.Nr. und ggf. E-Mail-Adresse ausfüllen! - Bei der Angabe der Chipnr. reichen die letzten 4 Ziffern!
 
Aus gegebenem Anlass: Unbedingt darauf achten, dass das richtige Formular für die gewünschte Prüfung gewählt wird. 
 
Die Anforderungen für die BrP können auf der Homepage der LJN (www.ljn.de) unter Download PDF 324.62 KB Brauchbarkeitsrichtlinie Niedersachsen nachgelesen bzw. heruntergeladen werden.
 
Ergänzend dazu weise ich darauf hin, dass mit Inkrafttreten des neuen Niedersächsischen Hundegesetzes vom 01.07.2011 nur Hunde zur Prüfung zugelassen werden dürfen, die zweifelsfrei durch einen Chip identifizierbar sind, der am Tag der Prüfung ebenso kontrolliert wird wie der Jagdschein des Führers, der Impfpass und der Versicherungsnachweis des Hundes.
 
Schleppwild, Flinte und Patronen, sind mitzubringen, die lebenden Enten werden gestellt. Die Schweißfährten werden mit Rotwildschweiß getropft.
 
Alle Hunde laufen auf Risiko des Eigentümers. Eine besondere Versicherung für den Prüfungstag wird nicht abgeschlossen.
 
Es ist für alle Beteiligten erfreulich, wenn auf den Prüfungen gut vorbereitete Hunde vorgestellt werden.

Gruppen-Jagdhunde-Unfallversicherung

Details zur Versicherung

Die Jägerschaft des Landkreises Celle e.V. hat auf Beschluss des Erweiterten Vorstandes ab 01.04.2017 zunächst für ein Jahr eine Jagdhunde-Unfallversicherung für die Jagdhunde seiner Mitglieder innerhalb des Rahmenvertrages der VGH mit der LJN abgeschlossen.

Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf solche Schäden, die entstehen, weil aufgrund eines Unfalles Jagdhunde der Mitglieder der Jägerschaft während der Ausbildung oder während des jagdlichen Einsatzes zu Schaden kommen (Nachweispflicht). Versicherungsschutz besteht für alle Jagdhunde vom 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 10. Lebensjahr, die sich nachweislich in jagdlicher Abrichtung befinden oder bestimmungsgemäß zur Jagd verwendet werden (Kein Versicherungsschutz besteht für kommerziell eingesetzte Hundemeuten).

Ersetzt wird der Zeitwert des Hundes bei Tod, Nottötung und tierärztliche Behandlungskosten infolge eines Unfalles während des Jagdbetriebes. Die Versicherungssumme beträgt für jeden geprüften Hund (mind. eine über die Anlagenprüfung hinausgehende bestandene jagdliche Prüfung)  2.000 EUR. Für jeden Schaden gilt eine Selbstbeteiligung von 250 EUR. Für Hunde während der Ausbildung halbiert sich die Versicherungssumme. Vom Versicherungsnehmer verursachte Aufwendungen für Gutachterkosten werden auf die Versicherungssumme angerechnet. Der Versicherungsschutz umfasst ausschließlich Unfallereignisse in der Bundesrepublik Deutschland sowie im angrenzenden Ausland. Sofern für den eingetretenen Schaden eine Leistung aus einer Schadensersatzpflicht Dritter oder aus einem anderen Versicherungsvertrag besteht, leistet die VGH keine Entschädigung.

Ansprüche auf Schadensersatz/Versicherungsleistungen sind über den Stv. Vorsitzenden der JS Celle (vorstand@jscelle.de) geltend zu machen. Dort kann auch das Schadensmeldeformular angefordert werden.

Ich wünsche allen Hundeführern „ Ho‘ Rüd‘ Ho‘ “ und dass Ihre vierläufigen Jagdhelfer stets gesund heimkehren!

H. Matthies, Stv. Vorsitzender