Aktivitäten der Jägerschaft

Eine Übersicht der vielfältigen Aktivitäten

Aufgaben Jägerschaft

Neben den satzungsgemäß festgeschriebenen Aufgaben und Zielen wie der Förderung der freilebenden Tierwelt im Rahmen des Jagdrechts sowie des Naturschutzes, der Landschaftspflege, des Tierschutzes und des Umweltschutzes unterstützt die Jägerschaft Celle einige Projekte; u.a. das Wasserwildreservat Entenfang Boye. Hierfür wird aus Mitgliedsbeiträgen jährlich einen vierstelliger  Betrag für die Unterhaltung dieses wunderschönen Teichgebietes mit den dort lebenden und rastenden Vögeln ausgegeben. Neben einer von der Jägerschaft  errichteten Aussichtsplattform gibt es  dort auch einen Lehrpfad mit vielen Schautafeln. In den Sommermonaten finden durch den Eigentümer und Naturschutzexperten der Jägerschaft regelmäßig Führungen statt. Desweiteren hat sich die Jägeschaft verpflichtet, gemeinsam mit der Naturschutzbehörde der Bezirksregierung in Lüneburg eine Heideflache am Ortsrand von Lutterloh zu pflegen.

Durch flächendeckende Öffentlichkeitsarbeit insbesondere an Schulen und während der Ferien leisten die Jägerinnen und Jäger einen erheblich Beitrag zur Information über die heimische Tier- und Pflanzenwelt und die Jagd im Allgemeinen. Die Celler  Jagdhornbläser sind weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt. Bei Meisterschaften sind sie meist au vorderen Plätzen zu finden. Die Jagdschützen aus dem Landkreis haben bei vielen Meisterschaften ihre Treffsicherheit bewiesen und manchen Titel geholt. Jagdhunde werden professionell von den Jägern selbst oder in Kursen ausgebildet.

Jährlich werden von erfahrenen Jägern mehr als 20 Interessenten auf das Bestehen der Jägerprüfung vorbereitet. Die Vielzahl der Gesetze, das Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt, das jagdliche allgemeine Handwerk und das sichere und erfolgreiche jagdliche Schießen sowie ein Menge sonstigen Fachwissens müssen in einem Lehrgang verinnerlicht  werden. Die Prüfungen werden vom Landkreis Celle abgenommen.

Das Lösen eines Jagdscheines (Tages-, Jahres- oder Dreijahresjagdschein) setzt neben dem Bestehen einer Jagdhaftpflichtversicherung eine bestandene Jägerprüfung als unabdingbar voraus.

Jagdhundewesen

Der zur Jagd brauchbare Hund muss aufgrund seines Wesens, sowie seiner Sinnesleistungen und seiner körperlichen Verfassung die ihm im Jagdbetrieb gestellten Aufgabe erfüllen.

Die Fähigkeit zur sozialen Einordnung, Ruhe, Arbeitsfreude und Führigkeit, sowie Härte beim jagdlichen Einsatz sollen sein Wesen kennzeichnen und Voraussetzung für den Nachweis der jagdlichen Brauchbarkeit sein.

Weitere Informationen über Jagdhunde, zu Rechtsvorschriften, Jagdhundeprüfungen und die Jagdhundeausbildung finden Sie auf der Internetseite des der Landesjägerschaft Niedersachsen unter >>> Jagdhundewesen.

Termine

  • Sa. 29.09.2018
  • Sa. 13.10.2018          
  • Sa. 27.10.2018

Nennungen

Die volle BrP wird ausschließlich mit lebender Ente geprüft. Außerdem muss der Hundeführer im Besitz eines gültigen Jagdscheins sein.

Bei Nennung für die Zusatzfächer muss am Tage der Prüfung das Original Zeugnis der bestandenen HZP vorgelegt werden.

Nennschluß ist jeweils 14 Tage vor dem Prüfungstermin. An diesem Termin müssen sowohl die vollständig und korrekt ausgefüllte Nennung als auch Zahlung vorliegen. Ausnahmen sind nicht möglich. Die Nennungen werden in der Reihenfolge des Eingangs bzw. erst nach Überweisung des Nenngeldes berücksichtigt.

Nenngeld ist Reugeld und wird bei Absagen nach Nennschluss nicht erstattet.
 
Das Nenngeld beträgt:

  • 100,00 € vollständige BrP
  • 80,00 € Zusatzfächer nach bestandener HZP
  • 100,00 € Nachsuchenhunde (1000m Schweiß etc.)
  • 80,00 € Stöberprüfung

 
Nennungen an:

  • Jutta L. Rittmeyer, Brambusch 11, 29313 Hambühren

Nenngeld an:

  • Jutta L.Rittmeyer
  • Bankverbindung:
    IBAN: DE90 2575 0001 0111 0126 70
    BIC: NOLADE21CEL

Nennformulare können bei Jutta L. Rittmeyer eMail angefordert oder über www.ljn.de (Download,  Hundewesen) heruntergeladen werden.
 
Bitte gut leserlich mit Adresse, Tel.Nr. und ggf. E-Mail-Adresse ausfüllen! - Bei der Angabe der Chipnr. reichen die letzten 4 Ziffern!
 
Aus gegebenem Anlass: Unbedingt darauf achten, dass das richtige Formular für die gewünschte Prüfung gewählt wird. 
 
Die Anforderungen für die BrP können auf der Homepage der LJN (www.ljn.de) unter Download PDF 324.62 KB Brauchbarkeitsrichtlinie Niedersachsen nachgelesen bzw. heruntergeladen werden.
 
Ergänzend dazu weise ich darauf hin, dass mit Inkrafttreten des neuen Niedersächsischen Hundegesetzes vom 01.07.2011 nur Hunde zur Prüfung zugelassen werden dürfen, die zweifelsfrei durch einen Chip identifizierbar sind, der am Tag der Prüfung ebenso kontrolliert wird wie der Jagdschein des Führers und der Impfpass des Hundes.
 
Schleppwild, Flinte und Patronen, sind mitzubringen, die lebenden Enten werden gestellt. Die Schweißfährten werden mit Rotwildschweiß getropft.
 
Alle Hunde laufen auf Risiko des Eigentümers. Eine besondere Versicherung für den Prüfungstag wird nicht abgeschlossen.
 
Es ist für alle Beteiligten erfreulich, wenn auf den Prüfungen gut vorbereitete Hunde vorgestellt werden.

Jutta L. Rittmeyer, Hundeobfrau

Gruppen-Jagdhunde-Unfallversicherung

Details zur Versicherung

Die Jägerschaft des Landkreises Celle e.V. hat auf Beschluss des Erweiterten Vorstandes ab 01.04.2017 zunächst für ein Jahr eine Jagdhunde-Unfallversicherung für die Jagdhunde seiner Mitglieder innerhalb des Rahmenvertrages der VGH mit der LJN abgeschlossen.

Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf solche Schäden, die entstehen, weil aufgrund eines Unfalles Jagdhunde der Mitglieder der Jägerschaft während der Ausbildung oder während des jagdlichen Einsatzes zu Schaden kommen (Nachweispflicht). Versicherungsschutz besteht für alle Jagdhunde vom 6. Lebensmonat bis zum vollendeten 10. Lebensjahr, die sich nachweislich in jagdlicher Abrichtung befinden oder bestimmungsgemäß zur Jagd verwendet werden (Kein Versicherungsschutz besteht für kommerziell eingesetzte Hundemeuten).

Ersetzt wird der Zeitwert des Hundes bei Tod, Nottötung und tierärztliche Behandlungskosten infolge eines Unfalles während des Jagdbetriebes. Die Versicherungssumme beträgt für jeden geprüften Hund (mind. eine über die Anlagenprüfung hinausgehende bestandene jagdliche Prüfung)  2.000 EUR. Für jeden Schaden gilt eine Selbstbeteiligung von 250 EUR. Für Hunde während der Ausbildung halbiert sich die Versicherungssumme. Vom Versicherungsnehmer verursachte Aufwendungen für Gutachterkosten werden auf die Versicherungssumme angerechnet. Der Versicherungsschutz umfasst ausschließlich Unfallereignisse in der Bundesrepublik Deutschland sowie im angrenzenden Ausland. Sofern für den eingetretenen Schaden eine Leistung aus einer Schadensersatzpflicht Dritter oder aus einem anderen Versicherungsvertrag besteht, leistet die VGH keine Entschädigung.

Ansprüche auf Schadensersatz/Versicherungsleistungen sind über den Stv. Vorsitzenden der JS Celle (vorstand@jscelle.de) geltend zu machen. Dort kann auch das Schadensmeldeformular angefordert werden.

Ich wünsche allen Hundeführern „ Ho‘ Rüd‘ Ho‘ “ und dass Ihre vierläufigen Jagdhelfer stets gesund heimkehren!

H. Matthies, Stv. Vorsitzender

Jagdhornblasen

Die alte Herzogstadt Celle, das Südtor zur Lüneburger Heide, mit ihrem Schloss und ihren alten Fachwerkhäusern hat unsere Jägerschaft und auch dem Jagdhornbläsercorps ihren Namen gegeben.

Das Jagdhornbläsercorps der Jägerschaft Celle ist ein Zusammenschluß interessierter JagdhornbläserInnen aus den Bläsergruppen der Hegeringe und hat für die Freunde der Jagdmusik einen Strauß aus jagdlichen Fanfaren, Märschen, Signalen und Jagdstücken im Repertoire.  Wir verwenden die Instrumente: Fürst-Pless Horn, Ventilhorn,  Parforcehorn in Bb und Parforcehorn in Es.

Im Repertoire hat die Gruppe eine bunte Mischung  aus Jagdsignalen, Fanfaren und Jägermärschen. Insbesondere pflegen wir die Tradition der Jagdmusik auf den Parforcehörnern in Es, die auch bei denjährlichen Hubertusmessen zu Ehren der Schöpfung zum Einsatz kommen.

Weitere Informationen auf der Internetseite http://www.jagdhorn-celle.de 

Naturschutz

Jäger sind staatlich geprüfte Naturschützer. Die Naturschutzarbeit beim Thema "Jagd". - Hierzu zählen das Anlegen von Feuchtbiotopen, Bepflanzung von Randstreifen u.v.m..

Naturschutz am Beispiel "Teichgebiet Entenfang"

Das Teichgebiet wurde 1976 als Wasserwildschutzgebiet unter besonderen Schutz gestellt. Seit 1985 gilt die zweite von der Bezirksregierung Lüneburg erlassene Wildschutzverordnung. Wichtigste Vorschriften aus dieser Wildschutzverordnung sind ein Betretungsverbot und eine eingeschränkte jagdliche und fischereiliche Nutzung des Teichgebietes.

Auf Grund der FFH-Richtlinie von 1992 wurde das Gebiet gemeinsam mit dem Bruchbach als FFH Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) gemeldet. 1997 traten in den Vertrag für das Wildschutzgebiet Entenfang-Boye die Jägerschaft des Landkreises Celle, die Stadt Celle (als untere Naturschutzbehörde) und der Landkreis Celle (als Jagdbehörde) ein. Die Celler Jägerschaft richtete einen Lehrpfad ein, und bietet seitdem Führungen im Wildschutzgebiet an.

Weiterführende Informationen zum "Teichgebiet Entenfang" finden Sie hier:


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